Aktuelles



Die Zukunft der Städte ist der Bestand

Seit 18 Jahren gibt der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen das vdw magazin heraus. Das Konzept, in diesen Heften Nachrichten aus der Branche und der Politik sowie Fachbeiträge ausgewiesener Experten zusammen zu tragen, hat sich längst bewährt.

Frau Maren Sommer-Frohms hat in der letzten Ausgabe 4_2020 des vdw magazins mit dem Statement "Die Zukunft der Städte ist der Bestand!" einen Artikel verfasst, der die Sichtweisen einer Fachwerkstadt darstellt.



 


 Foto: Prof. Gerner
Foto: Prof. Gerner.

Bundesumweltministerium unterstützt die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte bei der Entwicklung eines Weiterbildungsmoduls

Auch unsere Fachwerkstädte sehen sich mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert. Die notwendigen städtebaulichen Anpassungen stoßen in den historischen Stadtkernen auf besondere Herausforderungen: Ursachen hierfür sind kleinteilige Stadt- und bauliche Strukturen sowie Eigentumsverhältnisse, Brand- und Denkmalschutz. Maßnahmen der Klimaanpassung für Gebäude und Quartiere und eine klimagerechte Neugestaltung öffentlicher Räume und Grünflächen können die Attraktivität unserer Städte steigern. Es gilt auch für Fachwerkstädte, integrative baulich-architektonische, städtebauliche, wirtschaftliche und soziale Ansätze zur Klimaanpassung zu entwickeln und bekannt zu machen.

Das Bundesumweltministerium unterstützt nun im Rahmen der Deutschen Klimaanpassungsstrategie die Ausarbeitung eines Weiterbildungsmoduls "Klimaanpassung in historischen Stadtkernen". Es ergänzt als Baustein das Kompetenzzentrum "Klimaschutz in Fachwerkstädten" der Fachwerk ARGE.

Bei der Ausarbeitung bitten wir alle Mitgliedsstädte um Unterstützung und Einbringung guter Praxisbeispiele. In der zweiten Jahreshälfte wird die Geschäftsstelle um Informationen im Rahmen einer Befragung auf Sie zukommen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.





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Deutscher Fachwerktag 2021

Zum 6. Mal sollte am 31.05.2020 der von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e. V. ins Leben gerufene Deutsche Fachwerktag stattfinden. Ebenfalls an diesem Tag findet der Tag des offenen Umgebindehauses in der Oberlausitz statt. Durch die Coronavirus-Pandemie ist das öffentliche Leben vielerorts immer noch stark eingeschränkt.

Der geschäftsführende Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e. V. hat daher entschieden, auf den bundesweiten Aufruf zum Deutschen Fachwerktag mit den damit verbundenen öffentlichen Führungen und Workshops zum Thema Fachwerk und Umgebindehäusern zu verzichten.

Die von den einzelnen Mitgliedsstädten an diesem Tag geplanten Führungen können selbstverständlich unter den aktuell gültigen örtlichen Sicherheitsmaßnahmen und den derzeitigen Einschränkungen durchgeführt werden. Allerdings werden wir diese auf der Homepage nicht mehr bundesweit bewerben. Wir bitten alle interessierten Bürger, sich bei den jeweiligen Tourist-Informationen unserer Mitgliedsorte über mögliche aktuelle Angebote zu informieren.

In der Oberlausitz wird es zum Tag der offenen Umgebindehäuser am 31.05.2020 ein alternatives Angebot in Form von digitalen Führungen geben. Nähere Informationen erhalten Sie unter: https://www.stiftung-umgebindehaus.de

Wir möchten Sie schon heute auf den Deutschen Fachwerktag/Tag des offenen Umgebindehauses in 2021 hinweisen, der am 30. Mai 2021 stattfinden wird.





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Entscheidung für das Fachwerk

Entscheidung für das Fachwerk - doppelseitiger Flyer

Aus der Broschüre lifestyle FachWerk der AG Deutsche Fachwerkstädte, mit tollen Beispielen zum Wohnen im Fachwerk, resultierte die Überlegung, was muss der Hausinteressent (Käufer) im Vorfeld abwägen, um eine Entscheidung für den Kauf eines Fachwerkhauses zu treffen.

Die AG Bautechnik erarbeitete eine Vorlage für den Flyer - Entscheidung für das Fachwerk -. Die Vor- und Nachteile bei den Überlegungen zu einem Massiv- oder Fachwerkhaus werden mit einzelnen Stichpunkten umfassend dargelegt, wobei aus unserer Sicht natürlich die Vorteile überwiegen.

Dieser Flyer soll für Hauskäufer, die noch in der Überlegungsphase sind, eine Entscheidungshilfe sein, unabhängig von dem Bauzustand, in dem sich die derzeitig auf dem Markt befindlichen Häuser befinden.

Dieser doppelseitige Flyer - Entscheidung für das Fachwerk - wurde mit Beispielen der Stadt Wernigerode als Muster gefertigt. Da dieser Flyer in Microsoft Word erstellt wurde, dürfte jede Mitgliedsstadt die Möglichkeit haben, entsprechende Fotos auszutauschen und Ansprechpartner zu ändern.





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"Fachwerk Hooray" in der Einbecker TangoBrücke

Fachwerkhäuser gemalt auf handschmeichelnden Steinen, Einbecker Altstadtmotive abgelichtet aus ganz neuen Perspektiven und gebannt auf stets schönen und teils sogar nützlichen Gegenständen und Fachwerkmode - das "Kleine Bunte" mit gut tragbarem Neidkopf auf dem Bauch - das ist "Fachwerk Hooray".

Die Denkmalaktivistin Patricia Magdalene Keil richtet derzeitig mit viel Liebe zum Detail die Räume der TangoBrücke, Lange Brücke 1, Einbeck ein, in der es Kunst, Kreatives und Skurriles rund ums Fachwerk zu entdecken und zu erwerben gibt - und das auch ruhig mal ohne Rezept.

Die Fachwerkaktivistin und Künstlerin Patricia M. Keil ergänzt die von ihr initiierte kreative Leerstandsnutzung um das ihrer Einschätzung nach essentielle Modul regelmäßiger Öffnungszeiten. "Wo Menschen sich begegnen entsteht neue Dynamik unter der Fachwerkfahne." 

Fachwerkmode, edle Fachwerkpostkarten und besondere Kunst aus Holz machen die TangoBrücke auch zum idealen Ort für einen fundierten Austausch rund um das Kulturgut Fachwerk. Jeden Mittwochnachmittag wird es somit eine Fachwerk-Sprechstunde mit unterschiedlichen Kompetenzträgern geben. So wird u.a. ein ortsansässiger Architekt und Gutachter zu unterschiedlichen Themen rund um das Bauen im Fachwerk beraten. Ein lockerer Austausch zwischen Fachwerkhausbesitzern soll in dieser Weise angeregt werden, bei dem unterschiedliche Rezepte und Erfahrungen rund ums Fachwerk ausgetauscht werden können. Vorträge und Workshops sollen sich anschließen. Auch 200 Jahre alte Sandsteine, selbst hergestellte Holznägel und Lehmsteine dienen als ideale Anschaungsobjekte für neugierige Besucher.



 



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Fachwerk digital

Seit Längerem betreibt die Deutsche Fachwerkstraße eine eigene Facebook-Seite und informiert die Leserinnen und Leser über Aktuelles aus den Mitgliedsstädten. Viele von Ihnen sind auch bereits Freunde der Seite und gestalten diese aktiv mit.

Mit dem neuen inhaltlichen Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung wollen sich die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und die Deutsche Fachwerkstraße vermehrt in den Sozialen Medien präsentieren. Dabei steht die Vernetzung mit den Mitgliedsstädten an erster Stelle. Mit den Hashtags

#FachwerkArge

#DeutscheFachwerkstaedte

#DeutscheFachwerkstrasse

wollen wir die Aktivitäten und Angebote der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte, der Deutschen Fachwerkstraße als auch der Mitgliedsstädte rund um das Thema "Fachwerk" deutschlandweit bündeln. Nur so können wir die Leserinnen und Leser noch mehr auf unser wertvolles historisches Erbe aufmerksam machen.

Damit eine möglichst große Reichweite gelingt bedarf es der Unterstützung aus den Mitgliedsstädten: Wenn Sie also das nächste Mal einen Beitrag über die Kanäle ihrer Sozialen Medien veröffentlichen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie die Hashtags nennen:

#FachwerkArge #DeutscheFachwerkstaedte #DeutscheFachwerkstrasse

Lassen Sie uns gemeinsam stark sein für das Fachwerk!





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Triennale 19 Katalog mit allen Ergenissen der Projekte steht ab jetzt zur Verfügung

Mit der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zur Fachwerktriennale 19 am 2. April 2019 in Spangenberg, sind wir mit den verschiedenen Projekten der Teilnehmerstädte gestartet.

Die Fachwerktriennale 19 wurde mit den Schwerpunkten "Migration und Integration", "Klimaschutz" und "Bürgerfonds" als Beitrag zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik, der Nationalen Klimaschutzinitiative und zu "Kommunen innovativ" des Bundesministeriums für Bidlung und Forschung (BMBF) präsentiert.

Am 25. November 2019 fand die Abschlussveranstaltung in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin statt.

Der Triennale Katalog 19 steht Ihnen mit zahlreichen Informationen als Download zur Verfügung.

 


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Informativer Film über das Projekt Kommunen innovativ - Bürgerfonds jetzt online

Die Arbeitsgmeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und die Stiftung trias stellen in einem Kurzfilm das Projekt Bürgerfonds vor. Der Film informiert anschaulich über den Aufbau des Modells "Bürgerfonds".

Zum Film:

https://youtu.be/4Tv5k8A2p2s





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Das Rathaus als Zeichen der Macht

Seit jeher bilden Rathäuser das bürgerliche Zentrum einer Stadt. Als Ausdruck des Machtgewinns des Bürgertums gegenüber dem Adel und der Kirche stellen sie ein bedeutendes Zeugnis für die Entwicklung von Städten dar. Da es dem Adel und der Kirche jedoch meist vorbehalten war, steinerne Gebäude zu errichten, sind viele Rathäuser in Fachwerkbauweise errichtet worden. Um dem Anspruch der Bürger an ihrem Zentrum jedoch gerecht zu werden, eiferten sie den Bauten von Kirche und Adel nach, meist wollten sie diese sogar deutlich übertreffen. Doch welche Bedeutung hatten die Fachwerkrathäuser für die Städte und ihre Bürger? Welche Funktionen erfüllten die oftmals als "Multifunktionsbauten" zu bezeichnenden Gebäude? Wie viele Fachwerkrathäuser gibt es überhaupt (noch) in Deutschland?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Sie in dem neuen Band "Deutsche Fachwerkrathäuser" der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte. Auf über 260 Seiten und mit mehr als 700 Abbildungen fasst das Autorenteam unter Leitung von Professor Gerner mit Laura Plugge und Eberhard Disch die Geschichte und Entwicklung von (Fachwerk-)Rathäusern in Deutschland zusammen. In einem umfangreichen Katalog über die Fachwerkrathäuser der Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft sind alle Rathäuser (auch steinerne Gebäude) zusammengefasst und mit den wichtigsten Eckdaten und bedeutenden Details textlich aufgeführt. In einem zweiten Katalog erfolgt die Auflistung aller deutschen Fachwerkrathäuser nach Bundesländern stichpunkthaltig in alphabetischer Reihenfolge.

Weitere Informationen zum Band "Deutsche Fachwerkrathäuser" und den Bücherbestellzettel erhalten Sie über die Geschäftsstelle in Fulda.




Ein Fachwerkhaus in 10 Stunden

Video vom Hessentag 2016

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Kurzfilm zum Aufbau des Musterhauses im Hessenpark

 
Zu den wichtigsten Bauprojekten des Hessenparks  im Jahr 2018 gehörte der Aufbau des Musterhauses für energieeffizientes Wohnen im Fachwerk. Nach der Grundsteinlegung am 6. November 2017 begannen im Frühjahr 2018 die Arbeiten auf der Schaubaustelle. Ende September wurde Richtfest gefeiert. Nach der Fertigstellung des Gebäudes können Besucher hier exemplarisch sehen, wie die praktische, kostenbewusste und sachgerechte Wiederherstellung eines Fachwerkgerüsts und der Ausbau eines Hauses nach neuesten Erkenntnissen und den Ansprüchen an heutiges Wohnen funktionieren kann. Neben der Energieeffizienz ist die Baustoffwahl nach ökologischen und nachhaltigen Kriterien erklärtes Demonstrationsziel.