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Aktuelles

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Auftaktveranstaltung der Fachwerk-Triennale 19 am 2. April 2019 in Spangenberg

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 Stadt Spangenberg Foto: Werner Bechtel
Stadt Spangenberg Foto: Werner Bechtel.

Zum vierten Mal wiederholt sich bereits die Fachwerk-Triennale - 2009 beginnend wurden unzählige Projekte und Initiativen ins Leben gerufen, die einen signifikanten Beitrag zur Reaktivierung der Altstädte unserer Mitgliedsstädte geliefert haben.

Unter dem Leitthema "Neue Wege" wird die diesjährige Fachwerk-Triennale auf der Auftaktveranstaltung am 2. April in Spangenberg eingeläutet. Die Themen der Triennale 19 sind unsere laufenden Projekte:

"Kommunen innovativ - Bürgerfonds"
"Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten"
"Integration und Qualifikation von Migranten in Fachwerkstädten".

Übergeordnetes Ziel der Projekte ist es, die lokalen Gegebenheiten und Herausforderungen der einzelnen Städte in einem bundesweiten Netzwerk zu verbinden, um gemeinsam Wege und Lösungen finden zu können.

Die Auftaktveranstaltung ist dabei der Startschuss für eine Reihe von Veranstaltungen. In den einzelnen Projektstädten werden die Ergebnisse aus den Vorhaben aufgezeigt, diskutiert und zusammengeführt. Das Ergebnis der Fachwerk-Triennale 19 wird ein Netzwerk aus beteiligten Personen, Instrumenten und Maßnahmen sein. Die Ideen und Konzepte sollen langfristig auch auf andere Städte übertragbar sein.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung erhalten Sie über unsere Geschäftsstelle.


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Denk mal an das Denkmal!

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 Zahlreiche Besucher verfolgten mit großem Interesse die Podiumsdiskussion zwischen Herrn Gerner, Herrn Dr. Ferber und Frau Sommer-Frohms, Foto: L. Plugge
Zahlreiche Besucher verfolgten mit großem Interesse die Podiumsdiskussion zwischen Herrn Gerner, Herrn Dr. Ferber und Frau Sommer-Frohms, Foto: L. Plugge.

13. Auflage der "denkmal" - Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung in Leipzig

 

Laura Plugge

Alle zwei Jahre versammeln sich Handwerker, Denkmalpfleger, Stadtplaner, Kommunen, Institutionen, interessierte Privatleute und viele mehr, um auf der "denkmal" in Leipzig zu Themen der Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung sich auszutauschen, zu diskutieren und sich zu informieren. Vom 08. bis zum 10. November 2018 fand die denkmal in diesem Jahr wieder statt -  und unsere Arbeitsgemeinschaft war mit einem eigenen Stand sowie zwei Infoforen vertreten.

 Es gibt aber auch viel von unserer Arbeit zu berichten: Drei laufende Bundesprojekte, unsere Initiative "Lifestyle Fachwerk", das demnächst erscheinende Buch "Deutsche Fachwerkrathäuser" und selbstverständlich die Produkte und Ergebnisse der Arbeit unserer Deutschen Fachwerkstraße, die großen Anklang bei den Besuchern der Messe fanden. Vertreten wurde die Fachwerk-Arge auf der Messe durch Prof. Manfred Gerner, Marlies Siemon, Volker Holzberg und Laura Plugge. Zudem waren auch Maren Sommer-Frohms, unsere künftige Geschäftsführerin, und Hans Benner, Vorsitzender unserer Arbeitsgemeinschaft, vor Ort, viele weitere Mitglieder statteten uns während der drei Tage einen Besuch ab. Dr. Uwe Ferber von der StadtLand GmbH, Leipzig führte durch die beiden Infoforen am ersten und zweiten Tag der Leitmesse.

Die Foren sollten dabei einen Überblick über die aktuellen Projekte der Arbeitsgemeinschaft liefern und ihren Kontext in die aktuellen Entwicklungstrends in Deutschland erörtern. Unter dem Titel "Neue Strategien zur Erhaltung von Denkmälern" fand das Forum am ersten Tag der Messe statt. Rund 90 Besucher verfolgten die Diskussion zwischen Herrn Gerner, Herrn Ferber und Frau Sommer-Frohms mit großem Interesse. Dabei ging es im Kern um die Frage, inwiefern die einzelnen Projekte und Initiativen unserer Arbeitsgemeinschaft eine Möglichkeit, vielmehr ein Instrument zu einer denkmalgerechten städtischen und ländlichen Entwicklung darstellen können. Zudem wurde herausgestellt, wie wichtig das einzelne Denkmal ist, es aber bei seiner Entwicklung immer auch im Gesamtkontext mit seinem Umfeld betrachtet werden muss. Ein Appell richtete sich an die Städte und Kommunen vor allem in kleinen und mittleren Städten, die für Anreize bei dem Erwerb von Denkmälern sorgen müssen, um potentiellen Eigentümern den Zugang zu Altbauten zu erleichtern und so den historischen Bestand ihrer Städte zu schützen. "Die Zukunft für das Fachwerk hat vor 700 Jahren begonnen", so hebt Prof. Gerner die Langlebigkeit des Fachwerks als natürliches und klimafreundliches Baugut hervor und betont dazu, wie wichtig auch das Handwerk für den Fortbestand unserer Fachwerksubstanz ist.

Das zweite Forum stand ganz im Zeichen unseres Projektes "Kompetenzzentrum Klimaschutz in Fachwerkstädten". Herr Gerner betont, dass Fachwerk damals wie heute ein Kapital darstellt, das es zu erhalten und zu pflegen gilt. Was von außen noch sein Erbe von vor vielen hundert Jahren zeigt, kann aber dennoch von innen zukunftsorientiertes und hochmodernes Wohnen, Leben und Arbeiten ermöglichen. Das "Streuwissen", was rund um die Themen denkmalgerechter und klimafreundlicher Sanierung kursiert, muss dazu zunächst erst gebündelt und veröffentlicht werden, hier soll das Klima-Projekt unserer Arbeitsgemeinschaft mit seinem zentralen Anlaufpunkt im Hessenpark und den vier Außenstellen einen wichtigen Beitrag leisten.

 

Wir haben auf der Messe wieder viele alte Bekannte und Freunde getroffen und neue Menschen kennengelernt. Der rege Besuch an unserem Stand und der Zuspruch vieler Besucher bekräftigt und nach wie vor in unserer Arbeit und unserem Streben, einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und zum Erhalt der Fachwerksubstanz als bedeutendes Kulturgut zu leisten. Und auch in diesem Jahr wurde ein Beitrag in einer Mitgliedsstadt der Arbeitsgemeinschaft sowie Projektpartner im Vorhaben "Bürgerfonds" für seine Arbeit prämiert: Die Stadt Treffurt erhielt für seine Ideen zum Erhalt und zur Weiternutzung des hessischen Hofes als internationales Zentrum für Zimmereihandwerk bei dem Wettbewerb "Europäische Stadt: Wandel und Werte - Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand" den ersten Preis.

 


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Ein Fachwerkhaus in 10 Stunden

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Video vom Hessentag 2016




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Triennale 2015
Nähere Informationen finden Sie unter: www.fachwerktriennale.de